Nahverkehr Donauwörth-Augsburg 1935-2013 – Teil 6: Abend

Von Markus Egger

Link zu Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, und Teil 5 sowie zum Überblicksartikel

Bereits in den ersten Nachkriegsjahren entstand an W(Sa) ein neuer Personenzug, der das Fahrplanangebot im abendlichen Berufsverkehr verdichtete und gegen 18:30 Uhr in Augsburg eintraf. Im Winter 1949/50 nannte er sich noch P 1114, spätestens ab Sommer 1951 dann P 1118. Dieser Zug war sehr stabil in seiner Fahrplanlage und verkehrte bis auf Minutenänderungen unverändert bis Anfang der 1970er-Jahre. Ab dem Winterfahrplan 1972/73 verkehrte der nun N 36225 genannte Zug täglich, denn der bisherige am Wochenende und etwas früher verkehrende N 36223 war integriert worden. Doch bereits im Sommer 1974 wurden diese Züge wieder getrennt veröffentlicht, unser Zug jetzt als N 5027. Übrigens wurde dieser Zug zumindest im Sommer 1970 von der Baureihe E94 bespannt!

Durch Klicken auf die Tabellen öffnet sich jeweils eine größere Version. Datengrundlage: Kursbücher verschiedener Fahrplanperioden.

N 5027 war 1974/75 einer der letzten Züge auf der Strecke Donauwörth-Augsburg der noch einen Altbaueilzugwagen führte. Auch der Gepäckwagen war noch aus der Vorkriegszeit. Quelle: ZpCR BD München Winter 1974/75.

Im Winter 1977/78 waren zwar die Altbauwagen verschwunden, dafür führte der Zug nun aber am Zugschluss bei Bedarf einen G-Wagen für die Post. Quelle: ZpCR BD München Winter 1977/78.

Im Jahresfahrplan 1978/79 übernahm N 5027 von seinem Gegenstück N 5025 die Bedienung an Samstagen und an Wochenfeiertagen und verkehrte somit Montag-Samstag, ab Sommer 1979 verkehrte er dann wieder zu Lasten des gestrichenen N 5025 täglich. Diese Regelung währte jedoch auch  nicht lange, ab Sommer 1981 verkehrte N 5027 täglich außer Samstags, doch auch hier gab es Samstags einen Ersatz in Form des N 5029, wenn auch etwa eine Stunde später. Außerdem entfiel zu diesem Zeitpunkt der Halt in Gersthofen, der zwar im Jahresfahrplan 1982/83 nochmals für ein Jahr zurückkehrte, ab Sommer 1983 jedoch dann für längere Zeit wieder entfiel.

Ansonsten waren die 1980er-Jahre wierder sehr beständig, ab Winter 1985/86 waren dafür die Serviceleistungen im Zug etwas kompliziert geregelt: 1. Klasse und Gepäckbeförderung gab es nur an Mo-Fr, Sa gab es immerhin noch 1. und 2. Klasse, Sonn- und Feiertags nur die 2. Klasse. Vermutlich kamen umlaufbedingt sehr verschiedene Garnituren zum Einsatz. Ab 1987 gab es prinzipiell nur noch die 2. Klasse. Zum Jahresfahrplan 1991/92 kehrte der Verkehrshalt in Gersthofen bei N 5027 wieder ins Angebot zurück. Ab dem Jahresfahrplan 1993/94 verkehrte N 5027 nur noch an Sonn- und Feiertagen. Ersatz gab es an W(Sa) durch den nun nach Augsburg durchgebundenen E 3197 Stuttgart-Nördlingen-Augsburg, der im Abschnitt Donauwörth-Augsburg überall hielt. Zum Sommer 1996 wurde der Zug mit der bisher nur W(Sa) und etwas später verkehrenden RB 5031 zu einer neuen täglichen RB 5031 zusammengelegt und entfiel.

Die nächsten Züge die ich Euch vorstellen möchte sind die Gegenstücke zum eben vorgestellten Zug an anderen Wochentagen. Erstmals gab es so eine Situation etwa ab Winter 1969/70. In Ergänzung zu N 4122, der W(Sa) verkehrte, gab es nun am Wochenende N 4120. Dieser Zug verkehrte bis zum Sommer 1972 und nannte sich zuletzt N 36223 und ging im Winter 1972/73 im N 36225 wieder auf. Gegenüber seinem „Bruder“ verkehrte dieser Zug etwa 20 Minuten früher.

Im Sommer 1974 entstand der N 5025 als „Bruder“ des N 5027. Die Fahrlage beider Züge war fast identisch, allerdings war die Wochenendversion deutlich schneller, vermutlich stand eine schnellere Lok zur Verfügung, war etwa unter der Woche immer noch die E94 am Zug? Ab Sommer 1978 verkehrte N 5025 nur noch Sonntags, zum Sommer 1979 entfiel er zu Gunsten des N 5027 komplett.

N 5025 bestand immer aus 4 Silberlingen im Winter 1974/75, während Sonntags ein BDnf dabei war fehlte dieser am Samstag zu Gunsten eines weiteren Bn. Hoffentlich hat sich niemand vergessen den Zug am 31.XII. zu bilden, weil er sich auf die Angabe im Zugbildungsplan verließ, dass der Zug am 32.XII. verkehrt;) Quelle: Zp CR BD München Winter 1974/75.

Im Winter 1977/78 wurde der Zug am ganzen Wochenende wie im Winter 1974/75 Sonntags gebildet.

Im Sommer 1981 entstand als Gegenstück zum N 5027 der neue Samstags verkehrende N 5029, der gegenüber diesem jedoch eine Stunde später verkehrte. Grund dafür dürfte die beim bisher noch später verkehrenden N 5031 entfallende Samstagsbedienung sein, so dass nun etwa die Mitte dieser beiden Fahrlagen gesucht wurde. N 5029 verkehrte im Winter 1984/85 letztmals, danach verkehrte der folgende N 5031 wieder werktäglich.

Zum Jahresfahrplan 1993/94 wurden die Verkehrstage des oben vorgestellten N 5027 auf Sonn- und Feiertags reduziert, an Werktagen wurde als Ersatz E 3197 aus Stuttgart über Donauwörth hinaus mit Halt an allen Unterwegsstationen bis Augsburg Hbf durchgebunden. Aber auch dieses Konstrukt gab es so nur zwei Jahre lang, zum Jahresfahrplan 1995/96 wurde daraus zumindest an W(Sa) ein „echter“ Regionalexpress mit Halt nur noch an ausgewählten Stationen, samstags gab es als Ersatz den neuen RE 3195 Donauwörth-Augsburg, der aber wieder überall hielt.

Zeitlich kurz nach dem P 1114 hatte es in den unmittelbaren Nachkriegsjahren auch einen kurzen Vorortzug Meitingen-Augsbrug als P 3820 gegeben. Erstmals nachweisen kann ich ihn im Winter 1948/49 als es P 1114 noch nicht gab. Im Winterfahrplan 1949/50 verkehrten dann beide Züge, wobei P 3820 nun in Herbertshofen nicht mehr hielt. Im Sommer 1951 verkehrte der Zug sogar ab Mertingen Bahnhof um dann jedoch bis spätestens 1953 zu entfallen.

Ebenfalls in den Nachkriegsjahren hatte es einen sonntäglichen Personenzug gegeben der gegen 19 Uhr in Augsburg eintraf. Dieser teilte sich teilweise die Zugnummer mit dem werktäglichen Zug, der gegen 18:30 Uhr in Augsburg eintraf. Auch dieser Zug findet sich erstmals im Winter 1948/49 im Fahrplan. Als P 1114 verließ er Donauwörth um 18:08 Uhr um nach Zwischenhalten an allen Stationen Augsburg Hbf um 19:19 Uhr zu erreichen. Im Winter 1949/50 verkehrte er noch identisch. im Sommer 1951 nannte er sich nun P 1118 und hielt nur noch in Mertingen Bahnhof, Meitingen und Augsburg-Oberhausen. Im Sommer 1953 verkehrte er gar nicht, 1957 gab es ihn dann aber wieder, diesmal hielt er aber immerhin wieder in Bäumenheim. 1962 nannte er sich P 1128 und hielt wieder nicht mehr in Bäumenheim. Ab spätestens 1966 ist er endgültig zu Gunsten eines Bahnbusses aus dem Fahrplan gefallen.

In etwa der Fahrlage in der lange Jahre diese Züge verkehrt waren gibt es seit Einführung des Fugger-Express 2009 wieder W(Sa) einen reinen Nahverkehrszug Donauwörth-Augsburg, der in den abendlichen HVZ-Verstärker-Takt eingebunden ist und aus einem ET440 gebildet wird.

Die nächste Zugleistung bestand mit nur überschaubaren Änderungen von Inbetriebnahme der Elektrifizierung 1935 bis zur Einführung des Fugger-Express 2009. Seine Wurzeln sind noch deutlich älter und gehen bis ins 19 Jahrhundert zurück. In Dampfzeiten hieß der Vorgänger P 721 und verkehrte zeitweise Nördlingen-Memmingen, im Sommer 1934 war P 721 Pleinfeld-Nördlingen-Augsburg gefahren.

P 516 ist der klassische Abendzug und verlässt Donauwörth gegen 18 Uhr. 1935 hält er überall außer in Westendorf und Langweid und führt zunächst nur die 3. Klasse. Doch bereits im Winter 1937/38 ist auch die 2. Klasse im Zug und es wird nun in Langweid (Lech) statt in Herbertshofen gehalten. In dieser Form bleibt P 516 durch den ganzen 2. Weltkrieg erhalten. Auch im ersten Nachkriegsfahrplan des Jahres 1946 gibt es einen Nachfolger in Form des P 1116, der etwa 20 Minuten später verkehrt und nun auch in Westendorf und Herbertshofen hält, allerdings zunächst wieder nur die 3. Klasse führt. Ab 1951 nennt sich der Zug P 1120 und erreicht fast wieder die Vorkriegsfahrzeit, ab 1957 gibt es beide verbliebenen Wagenklassen im Zug. Ende der 1960er-Jahre wird der Zug dann zunächst werktags aus Nördlingen durchgebunden, ab Sommer 1970 gibt es diese Durchbindung an allen Wochentagen. Während Nördlinger 212 den Zug bis Donauwörth brachten war ab dort 1970 eine Augsburger 144 zuständig.

Ab Sommer 1973 verkehrt der zu dieser Zeit N 36227 genannte Zug nur noch Werktags, an Sonntagen gibt es etwas später jedoch Ersatz durch den neuen N 36229. 1974 erhält unser Zug seine langjährige Nummer N 5029, im Sommer 1975 entfallen die Halte in Langweid (Lech) und Gersthofen, wobei der Halt in Langweid bereits zum Winterfahrplan 1975/76 wieder zurückkehrt.

Dem Gepäckwagen an der Spitze des Zuges folgen 1974/75 drei Silberlinge. Quelle. ZpCR BD München Winter 1974/75.

Im Winter 1977/78 ist die Zugbildung W(Sa) noch unverändert, Samstags kommt wohl umlaufbedingt eine Wendezuggarnitur aus drei Silberlingen zum Einsatz. Vom Herbst 1978 bis Frühjahr 1980 gibt es die Durchbindung von Nördlingen nur noch unter der Woche, zum Sommer 1980 entfällt sie vollständig. Im Jahresfahrplan 1980/81 kommt ein Triebwagen 2. Klasse zum Einsatz, das kann eigentlich nur ein Schienenbus sein. Dieser Einsatz führt auch zu deutlich verlängerten Fahrzeiten. 1981 rutscht der Zug etwa eine Viertelstunde später, verkehrt nur noch an W(Sa) und heißt nun N 5031, wird aber wieder elektrisch bespannt und ist damit wieder so schnell wie vor 1980. Ersatz für die Samstagsbedienung ist der oben schon vorgestellte N 5029. Als dieser im Sommer 1985 wieder entfällt verkehrt N 5031 wieder werktäglich. Wie viele andere Züge verliert auch er in den 1980er Jahren die 1. Klasse.

Ab dem Jahresfahrplan 1991/92 verkehrt der Zug zunächst täglich, ab 1993 dann wieder nur noch täglich außer Samstags, im Jahresfahrplan 1995/96 gar nur noch Werktags außer Samstags, ab Sommer 1996 wieder täglich. Gleichzeitig wird er in dieser Zeit mehrmals bis zu einer Abfahrtszeit kurz nach 18 Uhr vorverlegt. In dieser Lage verkehrt er bis 2009, als er in einen Fugger-Express nach München umgewandelt wird.

Als die Verkehrstage des oben vorgestellten N 36227 im Sommer 1973 von täglich auf werktäglich eingeschränkt wurden entstand der neue N 36229, der sonntäglich diesen Zug und den etwas späteren N 36231, der ebenfalls auf werktäglich reduziert wurde ersetzte. Auch N 36229 verkehrte zeitlich zwischen N 36227 und N 36231. Ab 1977 entfiel auch bei diesem Zug der Halt in Gersthofen, im Sommer 1984 entfiel er ersatzlos.

Gebildet wurde N 5031 im Winter 1974/75 aus vier Silberlingen, drei Jahre später waren es nur noch drei. Quelle ZpCR BD München.

In den späten 1930er-Jahren gab es im abendlichen Verkehr noch eine Rückfahrt eines Augsburger Vorortzuges ab Mertingen Bahnhof. Erstmals kann ich diese Leistung als P 3873 werktäglich im Winterfahrplan 1937/38 nachweisen. Im Sommer 1939 verkehrte er als P 3875 sogar täglich, mit Kriegsausbruch scheint er jedoch sehr schnell entfallen zu sein und kam auch nach Kriegsende nicht mehr wieder.

Im Krieg entstand dafür eine neue späte Personenzugleistung gegen 19:30 Uhr von Donauwörth nach Augsburg, die sich fast ohne Unterbrechung bis Mitte der 1970er-Jahre im Fahrplan halten konnte. Einzig im letzten Kriegsfahrplan 1944/45 war sie nicht im Angebot. Bereits 1946 entstand sie als P 1118 wieder neu. Ab Winter 1949/50 verkehrte sie zunächst nur Werktags (Ersatz Sonntags unter gleicher Zugnummer eine halbe Stunde später), ab Sommer 1953 lief der nun P 1122 genannte Zug wieder täglich. Im Sommer 1970, von Sommer 1971 bis Sommer 1972, im Sommer 1973 sowie im Sommer 1974 und Winter 1974/75 gab es die gleiche Konstellation erneut. Zuglok war im Sommer 1970 eine Augsburger 144. Die Zugbildung bestand im letzten Fahrplan seines Bestehens außer Samstags aus der bereits bekannten Garnitur mit Altbaupack- und Altbaueilzugwagen sowie zwei Silberlingen, Samstags aus vier Silberlingen. Bei Bedarf liefen am Zugschluss bis zu zwei G-Wagen für die Post mit, davon kam einer bis aus Nürnberg.

Quelle: ZpCR BD München Winter 1974/75

Wie bereits oben erwähnt gab es ab Winter 1949/50 einen Sonntagszug als Gegenstück zum werktäglichen P 1118 unter gleicher Zugnummer, aber etwas später. Dies blieb so bis etwa Sommer 1951. In den 1970ern gab es in einigen Fahrplanperioden wieder einen separaten Sonntagszug um diese Zeit. Gebildet wurde dieser wie sein Gegenstück am Samstag aus vier Silberlingen. Ab dem Sommer 1975 verkehrte als Ersatz ein Bus.

In den 1980er-Jahren fuhr an den kleinen Bahnhöfen der Strecke Donauwörth-Augsburg der letzte Zug Richtung Augsburg abends bereits gegen 19 Uhr. Zum Jahresfahrplan 1992/93 wurde dann erstmals wieder eine etwas spätere Rückfahrtmöglichkeit geboten. Der neu eingeführte N 4187 (eigentlich war das damals eine Eilzugzugnummer) verließ Donauwörth erst um 19:45 Uhr und führte nur die 2. Klasse. 1993/94 lief der Zug ohne Änderungen als E 4187, 1994/95 dann richtig eingestuft als N 5035. 1996 wurde die Leistung in einen SE Donauwörth-München umgewandelt.

Bei der Einführung des Fugger-Express 2009 wurde um kurz nach 20 Uhr eine neue Regionalbahn Donauwörth-Augsburg eingeführt, die Teil des in den späten Abendstunden angebotenen stündlichen RB-Taktes Donauwörth-Augsburg ist. Interessant war dieser Zug im Winterfahrplan 2010/11: Da ICE  1131/1181 Bremen/Hamburg-München wegen eine längeren planmäßigen Umleitung von Mitte März bis Mitte Mai über Ingolstadt statt Augsburg lief fuhr unser Zug in dieser Zeit später ab (so wie noch im Jahresfahrplan 2010), da er sich die Überholung in Mertingen Bahnhof sparen konnte.

In den 1930er-Jahren gab es am Wochenende eine Rückfahrtmöglichkeit Richtung Augsburg nach 20:30 Uhr, die wohl von einem ET85 gebildet wurde. Nach Kriegsausbruck war dieser Zug zunächst zwar im Kursbuch verkemerkt, trug aber die Fußnote „Verkehrt nur auf besondere Anordnung“. Interessanterweise ist der Zug ab dem letzten Kriegsfahrplan 1944/45 wieder fest im Angebot: Unter der neuen Zugnummer P 524 wohl weiterhin als ET85. Auch 1946 galt noch diese Regelung. Im Winter 1948/49 ist daraus eine lokbespannte Leistung geworden die nun regelmäßig etwas später gelegt wurde, da sie ab diesem Zeitpunkt die letzte Fahrtmöglichkeit des Tages bot. Im Sommer 1957 verkehrte sie schließlich erst um 22:50 Uhr ab Donauwörth. Im Sommer 1962 war der Zug nur noch am Wochenende und vor und an Feiertagen im Angebot. Mitte der 1960er entfiel der Zug, die letzte Abfahrt in Donauwörth war nun gegen 20 Uhr.

Auch schon in den 1930er-Jahren konnte man täglich nach 22 Uhr nochmals Richtung Augsburg fahren. Der Lokbespannte P 520 bot diese Verbindung, hielt zunächst jedoch nicht in Westendorf und Herbertshofen. Nach Kriegsausbruch verkehrte der Zug im Sommer 1941 zunächst laut Fahrplan nur auf besondere Anordnung, im Winter 1941/42 jedoch bereits wieder täglich. Im Jahresfahrplan 1943/44 entfiel er dann doch vollständig. Im Jahresfahrplan 1944/45 und im Nachkriegsfahrplan 1946 gab es in etwa dieser Lage zumindest noch eine Vorortleistung Meitingen-Augsburg.

In den Kriegsjahren gab es kurzzeitig sogar eine ganz späte Rückfahrtmöglichkeit mit einem Vorortzug nach Augsburg nach Mitternacht. Im Winter 1941/42 verkehrte dieser Zug täglich, im Jahresfahrplan 1943/44 nur noch am Wochenende und an Feiertagen.

Erst in den 1990er-Jahren entstand wieder ein Spätabendangebot Richtung Augsburg und erst ab 2009 gibt es einen durchgehenden Stundentakt mit Regionalbahnen bis nach 23 Uhr. 2009 entstand mit RB 37051 die 21 Uhr-Fahrlage neu.

Im Sommerfahrplan 1996 wurde der Spätverkehr wieder aufgenommen, es entstand in der 22:00-Uhr-Fahrlage die neue RB 5045, die praktisch unverändert bis heute verkehrt. Einzig 2007 und 2008 gab es Sonn- und Feiertags eine leicht abweichende Lage unter einer anderen Zugnummer wegen einer zusätzlichen Überholung in Mertingen Bahnhof.

Im selben Jahr wurde als letzte Fahrtmöglichkeit auch eine Abfahrt um kurz nach 23 Uhr eingerichtet. Bis 2008 verkehrte dieser Zug fast unverändert. Ab 2009 wurde er an W(Sa) nach Treuchtlingen rückverlängert und verkehrt etwas später.

Das wars vorläufig mit dem Nahverkehr auf der Strecke Donauwörth-Augsburg, zu einem späteren Zeitpunkt wird eine Artikelserie mit den Nahverkehrszügen der Gegenrichtung veröffentlicht.

Vielen Dank an DSO-User OZL-Lokd. für viele Laufplanangaben sowie an Eurocity341 für ergänzende Kursbuchangaben!

Stand: 17.3.2013

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