Reisebericht: Kreuz und Quer über die herrliche Schwäbische Alb

Von Markus Egger

Heute ein kurzer Tourbericht einer Tagestour kreuz und quer durch die Schwäbische Alb, im Fokus standen die nur im Ausflugsverkehr vollumfänglich befahrenen Strecken. Los gings wie immer bei mir zu Hause, wo 642 010 als erster Zug des Tages Füssen-Augsburg mich in Inningen abholte. So unzuverlässig wie die Kisten in den ersten 1-2 Jahren so zuverlässig un dpünktlich schnurren die nun seit Jahren hier durch die Lande. Gut, Bequemlichkeit ist was anderes, aber für den von mir genutzten Zweck im Vorortverkehr durchaus prakitkabel.

In Augsburg war ein Probefahrtgast zu sehen, ein FLIRT 3 für Regio NRW

Dann ging es in flotter Fahrt mit ICE 612 nach Ulm Hbf. Schon bald wurde das erste Highlight das Tages bereitgestellt: RB 22270 Ulm-Kleinengstingen, gebildet aus der wunderschönen NE81-Garnitur der SAB. Im Zug gibt es neben sehr leckerem Catering auch Fahrscheine zu kaufen, z.B. das von mir noch benötigte NALDO-Tagesticket vom Blankoblock. Herrlich die Fahrt zunächst über die Hauptbahn bis zum Abzweig bei Schmiechen und dann weiter durch die einsamen Täler der Schwäbischen Alb. In Münsingen hat sich der NE81 dann auf dem Hausbahnsteig hinter einer Sh2-Tafel eingesperrt, damit der MAN-Schienenbus der SAB den Pendeldient Schelklingen-Münsingen übernehmen kann.

in Kleinengstingen – oder Engstingen, wie die SAB es nennt – besteht dann Anschluss an HzL 88283 Kleinengstingen-Sigmaringen

So muss Bahnhof: Zwischenhalt am Betriebsmittelpunkt Gammertingen: Auch hier wieder eine schöne Fahrt über die HzL-Stammstrecke bei herrlichem Wetter! In Sigmaringen hätte dann Anschluss an diesen wunderbare Gespann bestanden, zwei VT und ein VS NE81: HzL 88095 „Naturpark-Express“ Sigmaringen – Blumberg-Zollhaus.

Wir wendeten uns nach kurzer Mittagspause aber einer anderen Strecke zu: HzL 88260 sollte uns in Form von VT200 auf der Zollern-Alb-Bahn nach Hechingen bringen. Auch diese Strecke ist durchaus reizvoll, zahlreiche besetzte Bahnhöfe und die Landschaft ist meist auch nicht zu verachten.

Angekommen in Hechingen wechselten wir vom „Staatsbahnhof“ auf den „Landesbahnhof“, wo schon VT219 als HzL 64 Hechingen-Eyach bereit stand.

Von hier ging es über die noch richtig „kleinbahnmäßige“ und landschaftlich herrliche Strecke durchs Eyachtal. Leider war hier im Gegensatz zu den anderen Zügen die Nachfrage gering, neben uns waren nur vier weitere „Freizeitfahrgäste“ und zwei „HAFAS-Zufallskunden“ (Relation Albstadt-Ebingen – Horb !) im Zug. Die Infrastruktur in Eyach im Landesbahnteil ist recht rudimentär:

Über die Straße gehts zur großen Staatsbahn:

Noch ein paar Eindrücke vom Umfeld:

Von Eyach nach Tübingen brachte uns die Kulturbahn in einem 650.3, von Tübingen nach Plochingen ging es weiter im Dosto-RE, den 143 827 ziehen durfte

Ab Plochingen dann mit IC 1269 in die Heimat. Ich hoffe die Mitfahrt hat ein wenig Spaß gemacht

Stand: 14.6.2015

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Reisebericht abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s